Blut und Clan

Jeder der dreizehn großen Clans besteht zahlreichen, völlig unterschiedlichen Individuen die aus persönlichen Gründen Kinder in die Nacht holen. Sei es um nicht einsam zu sein, um ihre Machtbasis zu festigen, um jemanden Büßen zu lassen oder niemals zu loslassen zu müssen. Häufig befehden sich die Clans innerhalb kaum weniger heftig als ihre „Feinde“ außerhalb des eigenen Geblüts. Es mögen egoistische, romantische oder strategische Überlegungen sein, sicher ist jedoch dass jedes Kainskind, wenn es den Kuss weitergibt, auch ein weiteres Individuum in die Nacht holt. Was jeden Clan zu einem Sammelsurium von einzigartigen Persönlichkeiten, unterschiedlichen Ansichten und Loyalitäten macht.

Was dann die Clans voneinander unterscheidet? Das Thema. Es zieht sich wie ein roter Faden durch den Clan. Hängt an Methusalen und Küken wie Dreck an einem Regenmantel. Es ist die eine Tugend, der eine Laster, der eine Urgedanke auf den sich der Clan in seiner dunkelsten Stunde besinnen kann. Der jedem von ihnen innewohnt wie die Stimme in der man die eigenen Gedanken hört. Etwas verdorbenes, das sie schon als Mensch besessen hat. Der Grund weshalb sie für diesen und keinen anderen Clan erwählt wurden.

Die Vitae, die in jedem Kainiten fließt, ist ein köstliches Gift. Sie trägt den Clansnachteil, die Disziplinen, das Tier und das Thema in sich, setzt sich daraus zusammen wie ein Mosaik. Niemand der einem Clan jemals so tief in die Seele geschaut hat um es zu sehen wird den Clan je wieder missverstehen. Es ist die Seele eines jeden Clans. Sie schimmert in jedem flüchtig zugeworfenen Blick, in jedem unbewusst getanen Atemzug und in jedem tierischen Aufbäumen. Es sind die dreizehn Themen die auch die Menschheit auf Ihrem Weg durch die Äonen begleiten. Die die Welt so Dunkel machen.

Die dreizehn Straßen durch die Ewigkeit.

Hohe Clans Ventrue Lasombra Kappadozianer Brujah Tzimisce Salubri Toreador
Niedere Clans Nosferatu Gangrel Ravnos Malkavianer Jünger des Seth Assamiten