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Dark Age Vampire Chronik

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Mascharana (oder Maccagnana) (um ca. 1070 n.Chr.)

Mascharana, die helle Krone von la Superba, dem stolzen Genua, thront an den südlichen Klippen über der ligurischen See. Hier liegen die Villen und Palazzos der Reichen und lässt sie auf die übrige Stadt herab sehen. Hier oben vertreibt die Frische der Seeluft den Stadtgestank und auch die Sommerhitze ist weniger drückend. Bettler und Taugenichts haben in den gepflasterten Straßen nichts verloren und werden entweder von den Wächtern der Handelsherren oder denen des Sestieri davongejagt.

Die alte Villa Embriaci, einst Sitz des Konsuls von Mascharana, erhebt sich hier in gediegener Pracht über die Stadt. Der Sitz des Familienoberhaupts der einflussreichen Familie ist mittlerweile allerdings ein hoher Geschlechterturm, von dessen Spitze man einen wahrhaft märchenhaften Blick über die See haben muss. Diesen Ausblick könnte wohl nur die noch eleganter auf den hohen Klippen gelegene Villa der Familie Fieschi streitig machen, von deren Gärten, hohen Mauern und Turm man unverstellt hinab auf die ligurische See blicken kann.Doch von derlei kann der Pöbel Genuas nur träumen.

Mit dem Aufblühen Genuas wuchs der zur Schau gestellte Reichtum Mascharanas weiter an: Die Reichen der Stadt zeigen ihren Erfolg in Zierbauten und Mauern, Wächtern und Prachtgärten, Türmchen, Türmen und Bögen, kunstvollen Atrien, Brunnen, Portalen und Treppen.

Doch hinter dieser wunderhübschen Pracht verbergen sich tiefe Abgründe, umsäumt von einem dornigen Flechtwerk aus Intrigen und giftigen Gerüchten, hochtrabendem Gehabe und geheimen Affären, ölig-glatter Vetternwirtschaft und bittersten Rivalitäen. So manche Familie hat während der Unruhen in der Hungersnot, in heftigen Fehden untereinander, zu allzu hoch gegriffenen Ambitionen im Handel und so mancher Stadtintrige alles verloren. Hinter einigen Prachtfassaden ist nichts mehr geblieben außer altem Stolz, andere mussten ganz aufgegeben werden und wurden im Auf und Ab von Reichtum, Macht und Wohlgefallen weiter gereicht. Natürlich bleibt jedoch am Ende immer alles in der Riege der Reichen und Mächtigen: Cane non mangia cane, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

Die schöne, alte Kirche der Santa Maria im Herzen des Sestieri ist wohl auch die mächtigste – oder wenigstens eine der mächtigsten – Kirchen der Stadt. Ihr erster Priester gehört dem Bischofsrat an und hier gehen die Reichen und Mächtigen der Stadt zum Gebet ein und aus. So manche Verbindung zwischen zwei einflussreichen Familien wurde hier in einer Hochzeit besiegelt, so mancher zukünftige Erbe von Reichtum und alten Namen wurde hier getauft.

Das südlichste Tor Genuas, die Porta di Castello, führt nach Mascharana hinein, am Bischofskastell vorbei und zum Piazza Sarzana. An diesem Platz laufen alle Straßen und Gassen zusammen, die hinauf zum Bischofspalast führen, so wie die Fäden im Netz einer Spinne oder feine Stränge im Geflecht der Macht.
Das macht diesen südlichsten Teil Genuas zu einem Zentrum kirchlicher Macht, Würden und der Feuer des Glaubens. Die Kirche der Christenheit erstarkt in diesen Zeiten und wer dies leichtfertig unterschätzt, könnte dafür den letzten Preis bezahlen.

Gotteshäuser:
San Nazaret
Santa Maria

Kainitische Besonderheit:
Das Bischofskastell, Castello di Vescovo, liegt dicht an der Porta di Castello und dem Wachturm. Mit seiner alten, wohl noch römischen Bauweise thront es als stolze Erinnerung über Mascharana.

Die Villa di Fiori passt sich äußerlich hübsch in die Pracht Mascharanas ein, doch in der Gesellschaft der Nacht hat sie wohl eine Geschichte. Einstmals als die Villa Bianchi bekannt wurde sie erneuert und hat sich bis in die heutigen Nächte hinein glanzvoll gehalten.

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