Nicolo Trevisan

Neugeborener

 

Auf den ersten Blick wirkt Nicolo unscheinbar und verkörpert wohl einen stereotypischen Italiener: Keine besonders große Statur, dunkles Kopfhaar, ein sorgfältig gestutzter Vollbart und dunkle Augen. Das einzig ungewöhnliche an ihm ist ein einigermaßen großes Knotengewebe auf seiner Stirn, welches ein wenig von seinen Haaren verdeckt wird. Nur in bestimmten, seltenen Situationen öffnet sich dieses Knotengewebe zu einem dritten Auge. Trotz seines blassen und nicht mehr allzu jung erscheinenden Aussehens, kann man wenig Spuren irgendeiner Krankheit oder anderer Unbill an ihm erkennen, so dass wohl zu recht zu behaupten ist, dass er wie ein Mann in den besten Jahren aussieht.

Nicolo trägt meist einen langärmligen Wollkittel schlichter Machart, allerdings mit einer aufwendig verzierten Gürteltasche. Wohl eher als Werkzeug und nicht als Waffe sieht man an seinem Gürtel ein einfaches Messer, jedoch mit sehr fein geschmiedeten Klinge. Ab und an mag man ihn aber auch in edleren Stoffen antreffen, vor allem wenn er auf den Weg zu wichtigen Geschäftlichen Treffen ist.

Wenn er auf den Straßen unterwegs ist, trägt er über seinen Kittel stets eine Art Kapuzenumhang und hüllt sein Gesicht in den Schatten der Kapuze. Nur bei einem genauen Blick in die Schatten der Kapuze – was sich im Vorbeigehen als durchaus schwierig herausstellt – erkennt man so noch den seltsamen Knoten auf seiner Stirn.

Nicolo vermittelt meist einen ernsten oder nachdenklichen Eindruck. Auch scheint er sich häufig nicht mit langen Floskeln zu beschäftigen, sondern im Gespräch eher direkt zum Punkt zu kommen. Er hat eine tiefe und beruhigende Stimme, die trotz seiner wenig wortgewandten Art häufig bewirkt, dass man ihm eine gewisse Aufmerksamkeit schenkt.