[1003] In jedem vollen Becher Wein [Lorenzo]

Wenn die Sonne hinter das Appenningebirge sinkt, kriechen die Verdammten aus ihren Löchern. Dies sind ihre Geschichten.

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Sousanna
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Re: [1003] In jedem vollen Becher Wein [Lorenzo]

Beitrag von Sousanna » Mo 4. Dez 2017, 19:02

Dass die nächsten Stunden für beide sehr viele Freuden bereithielten, war wohl kaum ein Wunder. Die schöne, junge Frau schien in ihrem kurzen Leben wahrlich einiges über die Künste der Liebe gelernt zu haben. Oder es war der Zauber jener Stadt im Osten, aus der sie stammen musste. Jene Unschuld allerdings, die in der Schankstube wie ein züchtiger Schleier über ihr gehangen war, schien tatsächlich kaum mehr zu sein, als ein züchtiger Schleier, der ein in jeder Hinsicht sinnlich und sündiges Wesen versteckte.

Sie beiden waren in ihrem Tun absolute Meister und so war die erste Zeit voll von bittersüßen Vergnügungen, ehe, ja ehe, Sousanna mit einem Mal die Fänge an ihrem Hals fühlte. Im ersten Moment drang ein leises Fiepen aus ihrer Kehle, das in seiner Angst gar nicht zu ihrer zuvor so offenen Art passen wollte. Kleine, schmale Hände versuchten den Sohn des Kain von ihr weg zu schieben, doch als der blutrote Rausch sie erfasste, war nichts mehr von ihrer Angst zu bemerken. Eng drückte sich ihr Leib gegen den seinen als würde er dazu einladen, ruhig alles Blut von ihr zu stehlen.
Während sie sich diesem viel zu guten Gefühl hingab, drifteten ihre Gedanken träge und lahm durch den Raum. Sie hatte durchaus gespürt, dass er kälter war, als sie und sie hatte natürlich das Fehlen der Röte in seinem Gesicht bemerkt, doch er hatte gegessen und getrunken wie ein Mensch - wie hätte sie so darauf schließen sollen, dass er ... nun gut, Ramon und Sirius hatten das auch gekonnt, aber sie hatte schlicht nicht damit gerechnet, dass einer dieser Blutsauger in ihre Taverne spazieren, sich vollfressen und dann auch noch mit ihr auf eins der Zimmer gehen würde. Das hier musste ein seltsamer Kauz sein, aber sein Biss war so großartig... so berauschend.

Da Lorenzo von ihr abließ, blieb Sousanna noch eine Weile, betört von diesen kurzen, magischen Momenten beinahe regungslos liegen. Dann räkelte sie sich wie eine Katze so neben ihn, dass sie ihm ins Gesicht sehen konnte. Ein breites, träges, vielleicht etwas dümmliches Grinsen zierte ihre noch rotwangigeren Züge, während sie mehr zu sich, als zu ihm raunte: "Ich hätte nie gedacht, dass ich heute noch den Biss eines der unseren abbekommen würde."

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Re: [1003] In jedem vollen Becher Wein [Lorenzo]

Beitrag von Lorenzo » Mo 4. Dez 2017, 20:47

Lorenzo genoss es offensichtlich jemanden bei sich zu haben der auf den Gebieten der Fleischeslust so bewandert ist wie er. Nach einer Weile fährt er seine Fänge aus und Beißt zu. Anfangs ist das Fleisch zwischen den Zähnen des Kainiten fest und man könnte fast meinen jeder Zentimeter ihres mit Haut bestücken Körpers Wehrt sich gegen den Biss aber dann ist es soweit, doch was ist das, seine Sinne welche durch Auspex 1 schon bis zum zerreißen gespannt sind und jedes der Bewegungen der Schönheit unter sich und manchmal auch ober sich genießt nehmen etwas wahr was er bisher noch nicht kannte. Es schmeckte süßer als der Nektar der Götter es war so verführerisch und einen kurzen Moment musste er Innehalten bis sich ihm ein ganz böser Verdacht offenbarte.

Sie, sie muss eine von uns ein und mit Auspex 2 konnte er ganz deutlich die Blassere Färbung ihrer Aura wahrnehmen welche einerseits von Lust und Verlangen Zeugte aber auch etwas andres, Moment es ist Furcht und dann hörte er sie schon sagen das Sie nicht erwartet hätte einen der Unseren Art hier anzutreffen um dann auch noch über Sie herzufallen.

Er errötete leicht und sagte,

„Ihr seid also mit dem Selben Fluch und Segen behaftet wie ich und seid ebenfalls eine der Unsterblichen“. Dabei konnte man durchaus seine Verwirrung und Überraschung im Gesicht erkennen. „Nun wenn ihr Lust hättet könntet ihr mir die Stadt zeigen und mir das eine oder andere über Sie erzählen, denn ich muss zugeben ich bin von euch regelrecht fasziniert und würde die Freundschaft die uns so hoffe ich verbindet ausbauen denn eines muss ich sagen ich fühle mich sehr zu euch Hingezogen auch wenn ich keine feste Liaso mit euch anstrebe“. Dabei lächelte er Sie verschmitzt an und lies die Decke von seinem Oberkörper verführerisch herabgleiten.

Willenskraftwurf → 1 Erfolg erziehlt
Auspex 2 → 2 Erfolge erziehlt

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Re: [1003] In jedem vollen Becher Wein [Lorenzo]

Beitrag von Sousanna » Di 5. Dez 2017, 13:58

Seine Worte ließen Sousanna leise und offensichtlich amüsiert lachen. Es war ein schönes, warmes, ansteckendes Lachen, das die Sonne in diesem Zimmer aufgehen ließ.
In einer anmutigen Bewegung setzte sie sich auf und präsentierte dadurch beiläufig ihren an Perfektion grenzenden Leib. Grinsend ließ sie ihren Blick der herabgleitenden Decke folgen. Er war wirklich hübsch, das musste man ihm lassen. Natürlich kam er nicht an Caterina oder sie selbst heran, aber hübsch war er - und auch wenn er so kein Futter war, konnte die Beziehung dadurch möglicherweise sogar ertragreicher werden, als das was sie eigentlich vorgehabt hatte.
"Ja, das bin ich - auch wenn ich es weder als Fluch noch als Segen bezeichnen würde.", erwiderte sie schmunzelnd und deutete eine Verbeugung an, die im Halbdunkel und ohne jede Kleidung eine schalkhafte Ästhetik besaß. "Ich bin Sousanna von Byzanz, Mondsenatorin von Ravecca, Neugeborene im Clan der Wanderer, Tochter des großen Fürsten und Erretters der thrakischen Lande, Anchilla des Clans der Wanderer - um der Etikette genüge zu tun, auch wenn ich durchaus finde, das wir nach unserem wenn auch sehr freudenreichen, aber doch unkonventionellen Kennenlernen durchaus zum Du übergehen können."

Dann legte sie den Kopf schief und schien den fremden Kainiten vor ihr noch einmal zu mustern, als ob sie erst dann beurteilen könnte, ob sie nun bedauern sollte, dass er sich eine Liaison mit ihr nicht vorstellen konnte. "Ach ich glaube eine Liaison zwischen uns beide würde vor allem meinen Verlobten, auch einer der unseren, nicht unbedingt glücklich machen. - Aber ja, gegen eine kleine Lehrstunde über die Stadt und eine ausgebaute Freundschaft" Hier grinste sie breit und ein wenig sehr zweideutig, was der Unschuld in ihrem Gesicht überraschender Weise sehr gut stand. "habe ich absolut nichts einzuwenden. Immerhin bist du nun schon einmal hier."

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Re: [1003] In jedem vollen Becher Wein [Lorenzo]

Beitrag von Lorenzo » Di 5. Dez 2017, 19:10

Als Sousanna auf seine mit bedacht gewählten Worte zu lachen begann, stimmte Lorenzo in dieses mit ein. Dabei blickte er Ihr direkt in Ihre wundervollen Augen und genoss es offensichtlich in solch angenehmer Gesellschaft zu sein, allerdings gemahnte ihn seine Innere Stimme zur Vorsicht, denn wenn Menschen schon alles was Sie tun mit einem Hintergedanken machen, dann war es bei einem Vampir der Sie nun mal war, umso wahrscheinlicher. Da kam Ihm der Gedanke von vorhin wieder in den Sinn als er die Schönheit fortfuhr ''Alles hat seinen Preis''.

Mit einem zufriedenen Gesichtsauszug folgte sein Blick Ihrem makellosen Körper, mit all den Ausbuchtungen welcher ein weiblicher Körper mit sich bringt, mit voller Aufmerksamkeit, nebenbei genoss er es, dass Sie es bei Ihm ebenso tat.

Nachdem sich seine neue ''Freundin'' bei ihm vorgestellt hatte und Ihre Sicht des Vampir Seins was Fluch oder Segen betraf mitgeteilt hatte fuhr er fort.


„Ich bin Lorenzo aus Mailand, Neugeborener im Clan der Rose, Sohn von Adriano, ein Gönner meiner schon zu Lebzeiten vorhandenen Fähigkeiten.“ Dabei warf er ihr einen Vielsagenden Blick von Verlangen und diversen Dunklen Schatten, welche seine Seele, sofern noch vorhanden befleckten.

Während die Kainitin fortfuhr, hörte er ihr mit seiner vollen Aufmerksamkeit zu. Danach setzte er sein Spitzbübisches Lächeln auf und sprach,

„Da bin ich beruhigt das ihr euch nicht erhofft hattet das ich euch den Hof machen werde. Dann sind wohl Glückwünsche angebracht da ihr demnächst Heiratet.“

Dabei dachte er '' Was für ein Verlust ein die Männerwelt wenn Sie erst mal in festen Händen ist, aber vielleicht hat Sie ja auch Interesse an einer Freundschaft mit gewissen Vorzügen.'' Dabei setzte er einen Blick auf der seine Gedanken nur allzu deutlich offenlegen sollte.

„Nun dann lasst uns aufbrechen, ich bin schon gespannt was für Geschichten und Geheimnisse eine Stadt wie diese zu bieten hat. Was mich aber auch noch brennend Interessiert, wie sieht es allgemein hier mit dem Handel in Genau aus, hat der Krieg diesen zum erliegen gebracht, oder hat er sich nur geringfügig auf das Leben der hier Handelstreibenden ausgewirkt.“

Mit diesen Worten erhob sich der kaum Älter als 20 Winter Alte Recke und hielt seiner Führerin einladend die angewinkelte Hand zum einhängen hin.

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Re: [1003] In jedem vollen Becher Wein [Lorenzo]

Beitrag von Sousanna » Di 5. Dez 2017, 21:10

Auf seine Vorstellung neigte Sousanna so vollendet den Kopf, als seien sie hier in einem Thronsaal und wären beide hohe Adelige. Es war ein interessanter Bruch, sie, die offensichtlich eine Taverne führte und als Vertreterin ihres Clans gewiss knöcheltief in dreckigen Geschäften steckte, es sogar in einem Herbergsbett schaffte, ein gewisses Maß an exzellenten Manieren zu wahren. Aber auch dieser Bruch stand ihr exzellent.
"Dann willkommen in dieser Stadt.", erwiderte die Byzantinerin freundlich lächelnd und zeigte ihm ein neckisches Zwinkern. "Ich denke wir beide haben es nicht nötig zu erwarten, dass einer dem anderen den Hof macht. Aber ich danke euch für eure Glückwünsche - wir werden sehen, was meine Heirat bringt oder ob sie überhaupt zu Stande kommt." Sie grinste leise vor sich hin, als gäbe es an dieser Sache etwas, das sie sehr amüsieren würde. Allerdings schien sie es nicht unbedingt für nötig zu halten, sich zu erklären.

Seinen Blick erwiderte sie dann auf eben solche Weise, die eine Antwort auf seine ungestellte Frage sein konnte - wenn man die dunklen Geheimnisse in ihren großen Augen interpretieren wollte.
Einen Moment lang hielt sie den Blick noch, dann glitt sie geschmeidig wie eine Gazelle aus dem Bett und begann sich geschwind anzuziehen und zumindest einen Teil ihres anständigen Aussehens wieder herzustellen. Während ihre Finger geschickt die Schnürung ihres Kleides knüpften, sah sie ihn interessiert an.
"Sagt, mit was handelt ihr eigentlich?", wollte sie neugierig wissen, während sie sich die weichen, duftenden Haare wieder zusammenflocht.

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Re: [1003] In jedem vollen Becher Wein [Lorenzo]

Beitrag von Lorenzo » Mi 6. Dez 2017, 15:23

Als Sousanna den Kopf vor dem Vampir verneigte, warf Lorenzo ihr einen schelmisch grinsenden Blick zu. Ihm Imponiere es sehr wie einer der hohen Herrschaften behandelt zu werden, allerdings so meldete sich wieder seine Innere Stimme zu Wort, sollte er der neu gewonnenen Bekanntschaft nicht zu vertrauensselig gegenüber sein. War es nur seine Paranoia, oder heckte Sie tatsächlich etwas aus. Lorenzo zuckte kurz leicht mit seinen Schultern, als wollte er mit dieser Bewegung die schlechten Gedanken vertreiben und hörte der Schönheit mit einem lächeln im Gesicht weiter zu.

Da sie auf die Aussage bezüglich ihrer bevorstehen Heirat und dem Umstand, dass Sie noch nicht einmal davon sicher ausging, das diese auch vollzogen werden würde nicht näher einging, aber durchaus amüsiert grinste, beließ es der heißblütiger Liebhaber dabei. Einzig mit einem lächeln welches wieder zweideutig war quittierte er Ihre Worte.

Als Sie mit Ihrem Blick, welchen sie ihm zuwarf, sei Angebot was eine Freundschaft mit gewissen Vorzügen betraf wohl durchaus in Erwägung zog, zumindest dachte Lorenzo dies in diesem Moment, schenkte er ihr wieder dieses aufmunternde Lächeln, welches nur durch seine strahlenden Augen hätte übertroffen werden können.

Auch Lorenzo erhob sich aus dem Bett , sammelte schnell seine Kleidung, welche im ganzen Zimmer verstreut war ein, um diese dann wieder anzuziehen.

„Nun ihr wollt wissen womit ich handle, ich vertreib vor allem Roh bzw. Werkstoffen die dann von den Kunden weiterverarbeitet werden. Darunter fallen Materialien wie Holz, Kohle, verschiedene Gesteinssorten und noch vieles andere.“

Dann ging er in Richtung Türe, öffnete diese und meinte,

„nun wollen wir mit der Führung der Stadt anfangen, und wie verhält es sich nun mit dem Handel hier in Genua, hat man hier die Möglichkeit, dank des Krieges, hier ein großes Flureierendes Geschäft aufzubauen, und auch seinen Warenstock zu erweitern, um neue Kundenkreise zu gewinnen, oder fluoriert hier der Handel bestens, und ich wäre nur einer von vielen, welche hier versuchen, das Beste Stück vom Kuchen abzubekommen.“

Noch immer hielt er seiner Führerin einladend die angewinkelte Hand zum einhängen hin in der Hoffnung Sie würde das Angebot annehmen.

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Re: [1003] In jedem vollen Becher Wein [Lorenzo]

Beitrag von Sousanna » Mi 6. Dez 2017, 16:12

Gespannt lauschte Sousanna Lorenzos Aufzählung, was er alles vertrieb. Ein leises, listiges Grinsen, das man als so typisch für ihren Clan bezeichnen konnte, hatte sich auf ihr Gesicht geschlichen.
"Dann könnt ihr euch mehr als glücklich schätzen ins Alla Murra gekommen zu sein", stellte sie fest und schnürte ihr Mieder als letztes, ehe sie schwungvoll zu ihm trat, um sich bei ihm unterzuhaken. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg nach draußen. "Auch ich handle. Allerdings mit verarbeiteten Waren. Allem, was das Leben schöner und luxuriöser macht." Er bekam einen bedeutungsvollen Seitenblick zugeworfen. Sie vermutete, dass er durchaus wusste, wie selten und wundervoll solche Güter waren - und dass er Luxus durchaus zu schätzen wusste. "Für einen guten Preis bin ich in der Lage beinahe alles zu beschaffen, was das Herz eines Kind des Kains oder Seths zu begehren vermag. Vor allem aber handle ich mit Byzanz, meiner Heimatstadt..."

Da sie nun in die Nacht hinaustraten bekam der Toreador ein geheimnisvolles Lächeln zugeworfen. "Mein Lieber, jede Stadt hat ein festes Netz aus Handel - und in diesem einen Platz zu finden, ist nie leicht.", orakelte sie und begann mit ihrem Spaziergang durch Genua mit Ravecca als Ausgangspunkt. "Aber mit den richtigen Verbündeten, vielleicht sogar jemanden der dort bereits einen Platz hat." Ein bedeutungsschweres Grinsen irrlichterte über ihr Gesicht. "Solltet ihr einen florierenden Handel aufbauen können. Der Krieg hat einiges an Möglichkeiten eröffnet - und mit den richtigen Informationen erreicht man viel..."

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Re: [1003] In jedem vollen Becher Wein [Lorenzo]

Beitrag von Lorenzo » Mi 6. Dez 2017, 17:10

„Nun in der Tat, schon alleine eure Bekanntschaft gemacht zu haben, war ein Besuch des Alla Murra wert,“ dabei lächelte er sie erheitert an und machte einen gespielten Knicks.

Als sie dann das Mieder festzog, was zur folge hatte das Ihre Figur, welche zuvor schon begehrenswert warm, noch mehr betonte und somit auch die Vorzüge, welche sie sowieso schon mit sich brachte, in der Vordergrund rückte. Während er Sie dabei beobachtete, wurden seine Wangen leicht rot und man konnte ein leichtes Schmunzeln in seinem Gesicht erkennen.

Als Sie fortfuhr hörte er ihr mit ganzer Aufmerksamkeit zu. Als Sie vom Handeln mit Waren zu erzählen begann, könnte man deutlich sehen, wie er sein Interesse kaum noch zügeln konnte. Er begann mit dem Unterkiefer zu malen und seine doch recht ruhige Art wurde ganz hibbelig.

„Ihr handelt also mit Waren, welche keiner weiteren Bearbeitung bedürfen, sondern sofort genutzt werden können, und so wie ihr ausgedrückt, sind es Gegenstände die das Leben schöner machen.“

Dabei konnte man deutlich sehen, dass er durchaus sich vorstellen konnte, was Sie damit meinte.
Dennoch fragte er, ob der Höflichkeit zu liebe, oder aus echtem Interesse genauer nach.

„Von was für Waren sprecht ihr denn, das hört sich ja nach einem sehr breitgefächerten Reporteare an, über welches Ihr verfügt. Eure Heimatstadt ist ja bekannt für seine Extravaganten Güter, vermisst ihr Sie denn nicht?“ dabei schaute er Sie aufmerksam an, um jede Ihrer Regungen am Körper wahrnehmen zu können.

Als wir dann draußen mit den Armen eingehängt unterwegs waren, hörte Lorenzo weiter zu. Als Sie Ihm dann offenlegte, durchaus mit Infos behilflich sein zu können, fuhr er fort

„Ich wollt mir also eure Hilfe anbieten hier in Genua Fuß fassen zu können, dabei sah er Ihr direkt ins in die Augen und warf Auspex 2 an um anhand ihrer Aura mögliche Lügen entlarven zu können.
Nun wenn Ihr es ernst meint, hätte ich gegen ein Bündnis mit euch, wo wir uns gegenseitig helfen nichts einzuwenden“ Auch dabei hielt er den Blick auf Sie gerichtet

Auspex 2 Erfolge

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Re: [1003] In jedem vollen Becher Wein [Lorenzo]

Beitrag von Sousanna » Do 7. Dez 2017, 22:12

Seine kleine Schmeichelei hatte die Schöne mit einem leisen Schmunzeln und einem verschwörerischen Blick in seine Richtung erwidert, die sich kurz über sein sachtes Erröten sogar noch vertieften. Einen Moment lang lagen wieder jene süßen, dunklen Geheimnisse in ihren großen Augen von denen er gewiss bisher nur einen Bruchteil gekostet hatte. Diese Frau war voll der schönen Wunder. Das verriet ihr Blick.

"Luxusartikel, Salben, Öle, Kräuter, Schmuck aus aller Herren Länder vertreibe ich." Wenn Sousanna über ihre Waren sprach, würde ihr Gesicht geradezu leuchten. Es schien, als spräche sie in diesen Momenten viel eher über ihre große Liebe als über bloßen Tand. Ihre Augen leuchteten und tiefe Leidenschaft sprach aus ihrer Stimme. Die Leidenschaft einer Frau, die als Händlerin geboren war. "Aber auch Teppiche, Waffen oder Schriften ... alles, was selten ist und schön. Je schwerer zu beschaffen, desto lieber handle ich damit."
In ihrer Begeisterung schien sie seine Nähe zu suchen. Ihr Strahlen traf ihn von unten herauf und ihre Leiber waren einander sehr nahe. Er spürte sogar ihre, für eine Tote so ungewöhnliche Wärme.
Dann seufzte sie und es war hörbar, wie schwer sie wohl der Verlust ihrer Heimat getroffen hatte. "Ja", gab die Sünderin zu und blickte betrübt zu Boden. "Ja, ich vermisse sie - mehr als alles andere... Doch für mich wird es erst in Jahren ein Zurück geben." Wie eine Regenwolke schien die Betrübnis über ihr zu schweben und sie ihrer Strahlkraft zu berauben.

Offensichtlich brauchte sie einige Augenblicke, ihre Trauer loszuwerden, denn eine Weile lang schwieg die Schöne, schien stiller Trauer nachzuhängen, ehe sie seinen Blick wieder erwiderte. "Natürlich meine ich es ernst, Lorenzo", erklärte sie sachlich und in ihrer Aura lag keine Spur von Lüge. "Ich bin mir sicher, dass du mir auch auf die eine oder andere Weise nützlich sein kannst - und ein Händler ist nur so stark wie sein Netz.*

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Re: [1003] In jedem vollen Becher Wein [Lorenzo]

Beitrag von Lorenzo » Fr 8. Dez 2017, 13:46

Als er keinen Hinweis in Ihrer Aura erkennen konnte, erwiderte er Ihren verschwörerischen Blick mit einem neckischen Lächeln, und begann sie mal nach links zu schubsen, oder rechts zu ziehen. Dabei lachte er wie ein übermütiges Kind, welches total überdreht ist, und genoss offensichtlich ihren dunklen geheimnisvollen Blick.

„Nun Ihr handelt wirklich mit sehr vielen Warengruppen, und scheint ein Händchen dafür zu haben, stets zur Rechten Zeit, etwas passendes für eure Kunden parat zu haben“. Dabei blickte er ihr tief in die Augen und wartete die Reaktion ihrerseits ab.

Als sie ihm wieder einmal sehr nah kam, übermannten Ihn die Gefühle, und er versuchte ihr einen zärtlichen Kuss auf die Lippen zu hauchen.
„Nun Ihr scheint ja für eine der Unseren noch richtig warm zu sein. Es ist zwar etwas irritierend wenn man weis was ihr seid, aber ihr müsst mir unbedingt das Geheimnis verraten, wie ihr das bewerkstelligt, denn mein Körper ist immer kalt, wie der von einer Leiche, und das eine oder andere Mal, sorgte dies auch wirklich für unangenehme Fragen, welche ich mir gerne sparen würde.“ Dabei blickte er Ihr mit seinen unschuldigen Reh Augen Blick an und watete ab.....

Als Sie dann von Ihrer Heimatstadt erzählte, dabei einen Traurigen Blick aufsetzte, versucht er Sie an Sie dicht heranzuziehen und sprach,

„Ihr seht so traurig aus, gibt es etwas das ich für euch tun könnte, um euch dieses wundervolle total bezaubernde Lächeln, auf eure Lippen zu zaubern.“ Während er dies sagte, blickte er Sie fragend an.

„Nun wenn Ihr, und so scheint es mir, ein Bündnis vorzieht von welchem beide Seiten profitieren, dann bin ich durchaus Interessiert daran“, dabei lächelte er Sie mit einem Blick an, welcher sowohl Vertrauen als auch Aufrichtigkeit zum Ausdruck bringen sollte.

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