[1002] Feuer Frei! (Martinsorden, Ramon)

Wenn die Sonne hinter das Appenningebirge sinkt, kriechen die Verdammten aus ihren Löchern. Dies sind ihre Geschichten.

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Gaius Marcellus
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[1002] Feuer Frei! (Martinsorden, Ramon)

Beitrag von Gaius Marcellus » So 13. Aug 2017, 16:48

Gaius lächelte als er das neue Werk bestaunte, die Balliste welche seine Handwerker unter der Anleitung von Ramons Mann gefertigt hatten, die war durchaus beeindruckend, wie sie da oben auf dem Turm stand und die ganze Festung im Blick hatte... Selbst einen Drachen könnte sie so erwischen!

Der Krieger vom Clan der Einhörner hingegen wartete auf den Gelehrten, der ihm das schöne Stück verschafft hatte. Gaius hatte die Gänse und Schafe und Hunde zur Seite treiben lassen und eine Gasse den Berg herauf geschaffen und so wartete er, wartete auf Ramon und eine Demonstration dieser schönen kleinen Gemeinsamkeit.
Wenn das Gefühl für Recht und Sitte schwindet, wenn der Schrecken die Sinne trübt, dann sind die Kräfte bald versiegt. In dem alten Blute lebt die Kenntnis des wahren Maßes, und aus ihm brechen die neuen Sprossen der Gerechtigkeit hervor.

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Ramon
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Re: [1002] Feuer Frei! (Martinsorden, Ramon)

Beitrag von Ramon » Mo 14. Aug 2017, 00:52

Estephan begann gemeinsam mit seinem Anführer den Aufstieg zur stattlichen Martinsfeste, die Arbeit mit den Handwerkern des Ordens hatte ihm gefallen, fähige Leute die dank seiner Anleitung tatsächlich eine Balliste gebaut , und sie sogar Drehbar auf einem der Türme befestigt hatten. Estephan war wirklich Stolz auf die Ergebnisse seiner Schöpfungskraft, die ihm in Genua eines Tages wohlmöglich soetwas wie Ruhm einbringen würden. Er könnte sich nächtelang in den Schilderungen der Bauten verlieren, die er "eines Tages" für die Gemeinde errichten sollte. Würde das Herrenhaus ersteinmal stehen, stünden hoffentlich auch die Ressourcen bereit, die Vorhaben zu realisieren. An der Mauer angekommen, kündigte er sich und seinen Anführer an,und begann mit dem Aufstieg auf den Turm mit der Balliste. Ramon wirkte ungewöhnlich zurückhaltend, er hatte gesagt es wären seine Lorbeeren, die es zu ernten galt... irgendwie schien es Estephan jedoch gänzlich unverständlich.. immerhin war er nur dank Ramons Großmut zu dem geworden, was er heute war. nickend grüßte er Gaius, als er ihn auf dem Turm vorfand, und trat dann beiseite damit Ramon und er in Austausch treten konnten, doch nichts dergleichen geschah, zumindestens beließ es Ramon nur bei der förmlichen Begrüßung, und richte dann seinen fordernden Blick auf Estephan... er konnte doch nicht von ihm verlangen... Wenn Estephan jedoch eins in den Jahren mit Ramon gelernt hatte, dann das man niemals nie sagen sollte, was ihn dann auch dazu bewog, das Wort zu ergreifen.


Tschuldigung Gaius, ist für mich immer noch ungewohnt das mein Capitan mich meine Lorbeeren selbst ernten lässt... Hoffe ihr seid mit meiner Arbeit zufrieden ? Jedenfalls steht "La Bella" genauso ansehnlich im Wind wie ich es mir vorgestellt habe.. wenn ihr jedoch erlaubt.... ihr legt das Mieder zu fest an, auf Dauer wird es reißen, und eine entblößte Dame mag zwar äußerst ansehnlich sein, tötet aber keinen Feind...

mit einigen Handgriffen lockerte Estephan die Ballistensehne, tarierte die Balliste aus, und lud Muniton auf. auffordend blickte er Ramon an, der den Blick lächelnd an Gaius weitergab. Wie sein Herr schien auch der Handwerksmeister ein Freund von Wortspielen, auch wenn die seinen deutlich einfacher und, lüsterner waren, als die des Brujah.

Probiert es jetzt... wenn ihr es wollt verehrter Gaius, die Schüsse sollten nun Präzise ihr Ziel finden.

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Gaius Marcellus
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Re: [1002] Feuer Frei! (Martinsorden, Ramon)

Beitrag von Gaius Marcellus » Di 15. Aug 2017, 23:13

Gaius hörte den Anweisungen Estephans aufmerksam zu, schüttelte schmunzelnd den Kopf über seine Anzüglichkeiten und ließ seine Katapultmeister dann die Anweisung befolgen. "Dorthin" wies er schließlich den Schützen an und deutete auf den Weg zur Festung, wo ein einsamer Gänserich einsam stand und präpariertes Fresschen verzehrte.

Der Richtschütze machte sich ans Werk, sein Gehilfe stand ihm bei, ein kurzer letzter Blickwechsel mit dem Herrn der Feste und dieser drückte ab...
Und verfehlte!
Der Bolzen schlug knapp neben dem jetzt panish kreischenden Gänserich ein, rammte sich tief in den Boden. Das Flatterviech hatte die Finte durchschaut und floh unter lautstarkem Kriegsgeschrei zu seinem Volke während auf dem Tor ein leises Lachen ertönte.

"Es funktioniert... zumindest das." Nickte Gaius ab und schmunzelte.


Immer wieder dieser Wahnfried...
Wenn das Gefühl für Recht und Sitte schwindet, wenn der Schrecken die Sinne trübt, dann sind die Kräfte bald versiegt. In dem alten Blute lebt die Kenntnis des wahren Maßes, und aus ihm brechen die neuen Sprossen der Gerechtigkeit hervor.

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