Salubri

Wer nicht erkennen kann wie hartnäckig die Salubri sind, der ist sicher blind für vieles was in der Nacht passiert. Denn von allen Eigenschaften die ein Mensch haben kann, gibt es nur eine die durch nichts zu ersetzen ist: Hartnäckigkeit.

Lässt sich Moral durch Regeln ersetzen, Talent durch Training, Gespür durch Erfahrung – nur Hartnäckigkeit steht für sich allein.

Wieso ausgerechnet diese Eigenschaft?

Ist es denn so abwegig, einen gleichzeitig mit einer endlose Lebensspanne ausgesprochenen Fluch abstreifen zu wollen? Vor allem wenn dazu lediglich Güte, Buße und Durchhaltewillen benötigt wird? Wieso nicht Zeit von deinem unendlichen Zeitkonto dafür einsetzen? Für alles andere ist später immer noch genug Zeit.

Das ist es was die Salubri von anderen Clans unterscheidet. Hartnäckigkeit. Wer den Ersten, ältesten und mächtigsten aller Flüche brechen möchte, den Gott selbst gesprochen haben soll, wer nicht den vielen Möglichkeiten der nächtlichen Ablenkungen, der komplizierten Geflechte der kainitischen Gesellschaft erliegen will, der benötigt diese Eigenschaft mehr als jede andere.

Denn wo doch jeder Kainit sehen kann das er nicht mehr altert, Blut trinken und die Sonne meiden muss glauben so wenige an den Rest des Fluchs. Offenbar ist er weniger real weil er schlechter überprüfbar ist. Die meisten scheinen den Tausch einiger hundert Jahre auf der Erde gegen tausend mal tausend Jahre in der Verdammnis für fair zu halten. Einige Jahrzehnte Macht, persönliche Erfüllung oder Spaß gegen Millionen von Jahren der Qual, Folter und Einsamkeit.

Die Salubri haben erkannt, dass nur diejenigen mit dem notwendigen Weitblick, verstehen das es nicht in dieser Welt endet. Und nur wer dazu bereit ist den längsten aller Wege auf sich zu nehmen, der kann den eigenen Fluch überwinden und wirklich unsterblich werden.

Amalia – Neugeborene – Älteste

Furfur – Neugeborener
Gaius Marcellus – Neugeborener