Kappadozianer

Geduld ist etwas, dass im Clan des Todes wächst wie eine reife Frucht. In denen die sich einmal Kappadozianer nennen wollen, muss daher bereits ein Samen vorhanden sein. Wer sich mit dem seinem Blute innewohnenden Tode auseinandersetzt, langsamem Verfall preisgegeben und mehr und mehr der sterblichen Gesellschaft entfremdet, hat gar keine andere Wahl, wenn er nicht dem Wahnsinn anheim fallen möchte.

Die kalte Ruhe des Todes zur Heimat – allein mit den eigenen Gedanken und jenen wenigen unglücklichen Homunkuli die niedere Arbeiten ausführen, sind Stille, Kälte und Erkenntnis die drei einzigen dauerhaften Begleiter der wahren Untoten unter den Kindern Kains.

Ohne eine Chance sich ins Leben der Sterblichen zu stehlen, wie es ihre kainitischen Geschwister tun, warten sie geduldig darauf das das Leben zu Ihnen kommt. Jeder tritt in seinem Leben ein- oder mehrmals an ein Grab. Starrt hinab auf Vergangenes. Begräbt dort Gedanken, Erinnerungen und Gefühle.

Im Clan der Totengräber hat jener Erfolg der hier mit dem graben beginnt.

Benedetto – Ancilla – Ältester
Seinfreda Gunnhildsdottir – Neugeborene
Titus – Neugeborener